In Opgebrand wird diese Realität nicht als klinischer Begriff betrachtet, sondern als etwas, das sichtbar, spürbar und persönlich ist.
Die Kunst zeigt, wie unterschiedliche Lebensgeschichten in einer gemeinsamen Erfahrung zusammenkommen: dem Moment, in dem alles zu viel wird. Was als Hektik oder vorübergehende Erschöpfung beginnt, kann sich langsam zu einem Zustand aufbauen, in dem Erholung nicht mehr selbstverständlich ist.
Diese Ausstellung konzentriert sich auf diese Erfahrungen, mit besonderem Augenmerk auf das Gleichgewicht zwischen Arbeit, Privatleben und persönlicher Entwicklung, das insbesondere für Frauen oft unter Druck steht.
Das Euregionale Künstlerkollektiv dreieck.triangle.driehoek untersucht dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Zehn teilnehmende Künstlerinnen und Künstler haben selbst Erfahrungen mit Burn-out gemacht oder es aus nächster Nähe erlebt.
Anhand persönlicher Geschichten und Kunstwerke zeigt die Ausstellung, wie dünn die Grenze zwischen Funktionieren und Ausfallen ist, aber auch, was Erholung bedeuten kann. In unterschiedlichen Disziplinen werden sowohl Erschöpfung als auch Hoffnung dargestellt, mit Raum für Wiedererkennung, Reflexion und Gespräch.